Aufgaben:Aufgabe 4.3: WDF–Vergleich bezüglich differentieller Entropie: Unterschied zwischen den Versionen
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Je größer die jeweilige Kenngröße <i>Γ</i><sub>A</sub> bzw. <i>Γ</i><sub>L</sub> ist, desto günstiger ist bei der vereinbarten Nebenbedingung die vorliegende WDF hinsichtlich der differentiellen Entropie. | Je größer die jeweilige Kenngröße <i>Γ</i><sub>A</sub> bzw. <i>Γ</i><sub>L</sub> ist, desto günstiger ist bei der vereinbarten Nebenbedingung die vorliegende WDF hinsichtlich der differentiellen Entropie. | ||
$$ $$<b>Hinweis:</b> Die Aufgabe gehört zum Themengebiet von [http://www.lntwww.de/Informationstheorie/Differentielle_Entropie '''Kapitel 4.1''']. | $$$$<b>Hinweis:</b> Die Aufgabe gehört zum Themengebiet von [http://www.lntwww.de/Informationstheorie/Differentielle_Entropie '''Kapitel 4.1''']. | ||
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{ | {Welche Gleichung gilt für den Logarithmus der Gauß–WDF? | ||
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- | + ln [<i>f<sub>X</sub></i>(<i>x</i>)] = ln <i>A</i> – <i>x</i><sup>2</sup>/(2 <i>σ</i><sup>2</sup>) mit <i>A</i> = <i>f<sub>X</sub></i>(<i>x</i> = 0), | ||
- ln [<i>f<sub>X</sub></i>(<i>x</i>)] = <i>A</i> – ln (<i>x</i><sup>2</sup>/<i>σ</i><sup>2</sup>) mit <i>A</i> = <i>f<sub>X</sub></i>(<i>x</i> = 0). | |||
{Welche Gleichung gilt für die differentielle Entropie der Gauß–WDF? | |||
|type="[]"} | |||
+ <i>h</i>(<i>X</i>) = 1/2 · ln (2<i>π</i>e<i>σ</i><sup>2</sup>) mit Pseudoeinheit „nat”. | |||
+ <i>h</i>(<i>X</i>) = 1/2 · log<sub>2</sub> (2<i>π</i>e<i>σ</i><sup>2</sup>) mit Pseudoeinheit „bit”. | |||
{ | {Ergänzen Sie den fehlenden Eintrag (Gauß) in obiger Tabelle. | ||
|type="{}"} | |type="{}"} | ||
$ | $ ΓL$ = { 17.08 3% } | ||
{Welche Werte erhält man für die Gauß–WDF mit Gleichanteil <i>m</i><sub>1</sub> = <i>σ</i> = 1? | |||
|type="{}"} | |||
$ P/σ2$ = { 2 3% } | |||
$ h(X)$ = { 2.047 3% } | |||
{Welche der Aussagen stimmen für die differentielle Entropie <i>h</i>(<i>X</i>) unter der Nebenbedingung „Leistungsbegrenzung”? | |||
|type="[]"} | |||
+ Die Gaußverteilung führt zum maximalen <i>h</i>(<i>X</i>). | |||
- Die Gleichverteilung führt zum maximalen <i>h</i>(<i>X</i>). | |||
- Die Dreieck–WDF ist sehr ungünstig, da spitzenwertbegrenzt. | |||
{Welche der Aussagen stimmen bei „Spitzenwertbegrenzung” auf den Bereich <nobr>|<i>X</i>| ≤ <i>A</i>?</nobr> Die maximale differentielle Entropie <i>h</i>(<i>X</i>) ergibt sich für | |||
|type="[]"} | |||
- eine Gauß–WDF mit anschließender Begrenzung ⇒ |<i>X</i>| ≤ <i>A</i>, | |||
+ die Gleichverteilung, | |||
- die Dreieckverteilung. | |||
</quiz> | </quiz> | ||
Version vom 21. März 2017, 20:46 Uhr

Nebenstehende Tabelle zeigt das Vergleichsergebnis hinsichtlich der differentiellen Entropie h(X) für
- die Gleichverteilung ⇒ fX(x) = f1(x):
$$f_1(x) = \left\{ \begin{array}{c} 1/(2A) \\ 0 \\ \end{array} \right. \begin{array}{*{20}c} {\rm{f\ddot{u}r}} \hspace{0.1cm} |x| \le A \\ {\rm sonst} \\ \end{array} ,$$
- die Dreieckverteilung ⇒ fX(x) = f2(x):
$$f_2(x) = \left\{ \begin{array}{c} 1/A \cdot [1 - |x|/A] \\ 0 \\ \end{array} \right. \begin{array}{*{20}c} {\rm{f\ddot{u}r}} \hspace{0.1cm} |x| \le A \\ {\rm sonst} \\ \end{array} ,$$
- die Laplaceverteilung ⇒ fX(x) = f3(x):
$$f_3(x) = \lambda/2 \cdot {\rm exp}[-\lambda \cdot |x|]\hspace{0.05cm}.$$
Die Werte für die Gaußverteilung ⇒ fX(x) = f4(x) $$f_4(x) = \frac{1}{\sqrt{2\pi \sigma^2}} \cdot {\rm exp} [ - \hspace{0.05cm}{x ^2}/{(2 \sigma^2})]$$ sind hier noch nicht eingetragen. Diese sollen in den Teilaufgaben (a) bis (c) ermittelt werden.
Alle hier betrachteten Wahrscheinlichkeitsdichtefunktionen sind
- symmetrisch um x = 0 ⇒ fX(–x) = fX(x)
- und damit mittelwertfrei ⇒ m1 = 0.
In allen hier betrachteten Fällen kann die differentielle Entropie wie folgt dargestellt werden:
- Unter der Nebenbedingung |X| ≤ A ⇒ Spitzenwertbegrenzung:
$$h(X) = {\rm log} \hspace{0.1cm} ({\it \Gamma}_{\hspace{-0.1cm}\rm A} \cdot A)
\hspace{0.05cm},$$
- Unter der Nebenbedingung E[|X|2] ≤ σ2 ⇒ Leistungsbegrenzung:
$$h(X) = {1}/{2} \cdot {\rm log} \hspace{0.1cm} ({\it \Gamma}_{\hspace{-0.1cm}\rm L} \cdot \sigma^2)
\hspace{0.05cm}.$$
Je größer die jeweilige Kenngröße ΓA bzw. ΓL ist, desto günstiger ist bei der vereinbarten Nebenbedingung die vorliegende WDF hinsichtlich der differentiellen Entropie.
$$$$Hinweis: Die Aufgabe gehört zum Themengebiet von Kapitel 4.1.
Fragebogen
Musterlösung
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.
- Unter der Nebenbedingung E[|X|2] ≤ σ2 ⇒ Leistungsbegrenzung:
$$h(X) = {1}/{2} \cdot {\rm log} \hspace{0.1cm} ({\it \Gamma}_{\hspace{-0.1cm}\rm L} \cdot \sigma^2)
\hspace{0.05cm}.$$
Je größer die jeweilige Kenngröße ΓA bzw. ΓL ist, desto günstiger ist bei der vereinbarten Nebenbedingung die vorliegende WDF hinsichtlich der differentiellen Entropie.
$$$$Hinweis: Die Aufgabe gehört zum Themengebiet von Kapitel 4.1.