Bei der Untersuchung digitaler Übertragungssysteme muss oft die Wahrscheinlichkeit bestimmt werden, dass eine gaußverteilte Zufallsgröße x mit Varianz σ2 einen vorgegebenen Wert x0 überschreitet. Für diese Wahrscheinlichkeit gilt:
Auch dieses Integral kann analytisch nicht gelöst werden und muss aus Tabellen entnommen werden. In Bibliotheken findet man häufiger die Funktion „erfc(x)”, die mit Q(x) in einfachem Zusammenhang steht:
Speziell für größere Werte von x also für kleine Fehlerwahrscheinlichkeiten liefern die nachfolgend angegebenen Schranken eine brauchbare Abschätzung für das Komplementäre Gaußsche Fehlerintegral. Qo(x) bezeichnet hierbei eine obere und Qu(x) eine untere Schranke: