Abschnitt: 5.5 Wiener–Kolmogoroff–Filter
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Optimierungskriterium

Als ein weiteres Beispiel zur Optimalfilterung betrachten wir nun die Aufgabenstellung, die Form eines Nutzsignals s(t) aus dem durch additives Rauschen n(t) gestörten Empfangssignals r(t) im Sinne des mittleren quadratischen Fehlers (MQF) möglichst gut zu rekonstruieren:
Hierbei ist d(t) das Ausgangssignal des gesuchten Filters; TM bezeichnet wiederum die Messdauer.

Für diese Optimierungsaufgabe gelten folgende Voraussetzungen:
  • Das zu rekonstruierende Nutzsignal s(t) sei nicht deterministisch beschreibbar, sondern vielmehr das Ergebnis eines Zufallsprozesses {s(t)}, von dem nur die statistischen Eigenschaften in Form des Leistungsdichtespektrums Φs(f) bekannt ist.
  • Das Signal s(t) sei mittelwertfrei (ms = 0) und leistungsbegrenzt. Das bedeutet: Die Signalenergie Es ist aufgrund der unendlichen Ausdehnung des Signals s(t) unendlich und die Signalleistung besitzt einen endlichen Wert:
  • Das Störsignal n(t) ist durch das LDS Φn(f) charakterisiert. Korrelationen zwischen Nutz- und Störsignal werden durch die Kreuzkorrelationsdichtespektren Φsn(f) = –Φns(f) berücksichtigt.
 
 

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