Bedeutung der Gleichverteilung für die Nachrichtentechnik
Hier sind unter Anderem folgende Punkte zu nennen:
Bei der Beschreibung und Modellierung von nachrichtentechnischen Systemen sind gleichverteilte Zufallsgrößen eher die Ausnahme. Ein Beispiel für eine solche Zufallsgröße ist die Phase bei kreissymmetrischen Störungen, wie sie z. B. bei Quadraturmodulationsverfahren auftreten.
Auch in der Bildverarbeitung und Bildcodierung wird oft vereinfachend mit der Gleichverteilung anstelle der tatsächlichen, meist sehr viel komplizierteren Verteilung des Originalbildes gerechnet, da der Unterschied des Informationsgehaltes zwischen einem natürlichen Bild und dem auf der Gleichverteilung basierenden Modell relativ gering ist.
Die Bedeutung gleichverteilter Zufallsgrößen für die Informations- und Kommunikationstechnik – insbesondere für die Simulation nachrichtentechnischer Systeme – ist darauf zurückzuführen, dass entsprechende Zufallsgeneratoren relativ einfach zu realisieren sind, und andere Verteilungen sich daraus leicht ableiten lassen (vgl. Kapitel 3.5, 3.6 und 3.7).
Mit dem nachfolgend genannten Berechnungstool können Sie sich unter Anderem die Kenngrößen der Gleichverteilung für beliebige xmin und xmax anzeigen lassen: