Definition: Die Komplementärmenge von A – oft gekennzeichnet durch eine überstreichende Linie – beinhaltet alle die Elemente, die in A nicht enthalten sind, und es gilt für deren Wahrscheinlichkeit:
Im obigen Venndiagramm ist die zu A komplementäre Menge schraffiert dargestellt. Aus diesem Bild sind folgende mengentheoretische Beziehungen zu erkennen:
Die Komplementärmenge der komplementären Menge von A ist die Menge A selbst:
Die Vereinigungsmenge einer Menge A mit ihrer Komplentärmenge ergibt die Grundmenge:
Die Schnittmenge von A mit der zugehörigen Komplementärmenge ergibt die leere Menge:
Beispiel: Die zu der Menge A = „die Augenzahl ist kleiner als 5” gehörige Komplentärmenge lautet: „die Augenzahl ist größer oder gleich 5”. Deren Wahrscheinlichkeit berechnet sich zu 1 − Pr(A) = 1/3.