Abschnitt: 5.1 Stochastische Systemtheorie
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AKF des Filterausgangssignals

Berücksichtigen wir, dass das auf der letzten Seite berechnete Leistungsdichtespektrum auch in der Form
geschrieben werden kann, so kommt man entsprechend den Gesetzen der Fouriertransformation und durch Anwendung des Faltungssatzes zur dazugehörigen AKF:
Beim Übergang vom Spektral- in den Zeitbereich sind jeweils die Fourierrücktransformierten, nämlich
einzusetzen und aus jeder Multiplikation wird eine Faltungsoperation.
Beispiel: Betrachten wir nun nochmals das Beispiel der letzten Seite, aber diesmal im Zeitbereich.

Die AKF des Eingangssignals ist nun eine Diracfunktion mit dem Gewicht N0/2. Durch zweimalige Faltung mit der (hier ebenfalls gaußförmigen) Impulsantwort h(t) bzw. h(–t) erhält man die AKF φy(τ) des Ausgangssignals. Diese ist wiederum gaußförmig. Der AKF-Wert bei τ = 0 ist identisch mit der LDS-Fläche und kennzeichnet die Signalleistung (Varianz) σy2. Dagegen ergibt die Fläche unter φy(τ) den LDS-Wert Φy(f = 0), also N0/2.
 
 

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