Abschnitt: 5.1 Stochastische Systemtheorie
Seite: 2 von 6

 
 

Amplituden- und Leistungsdichtespektrum

Wir betrachten nun einen ergodischen Zufallsprozess {x(t)}, dessen Autokorrelationsfunktion φx(τ) als bekannt vorausgesetzt wird. Das Leistungsdichtespektrum Φx(f) ist dann über die Fouriertransformation ebenfalls eindeutig bestimmt und es sind folgende Aussagen zutreffend:
  • Das Leistungsdichtespektrum Φx(f) kann – ebenso wie auch die AKF φx(τ) – für jede einzelne Musterfunktion des stationären und ergodischen Zufallsprozesses angegeben werden, auch wenn der spezifische Verlauf von x(t) explizit nicht bekannt ist.
  • Das Amplitudenspektrum X(f) ist dagegen undefiniert, da bei Kenntnis der Spektralfunktion X(f) auch die gesamte Zeitfunktion x(t) von –∞ bis +∞ über die Fourierrücktransformation bekannt sein müsste, was eindeutig nicht der Fall sein kann.
  • Ist entsprechend der nachfolgenden Skizze ein Zeitausschnitt der endlichen Zeitdauer TM bekannt, so kann für diesen natürlich wieder die Fouriertransformation angewandt werden.

  • Zwischen dem Leistungsdichtespektrum Φx(f) des unendlich ausgedehnten Zufallssignals x(t) und dem Amplitudenspektrum XT(f) des Zeitausschnittes xT(t) besteht folgender Zusammenhang:
                     ⇒     Herleitung
 
 

Inhaltsverzeichnis
Seitenübersicht
Weiter: Nächste Seite
 
 
Persönliche Einstellungen
Downloads