Abschnitt: 3.3 Erwartungswerte und Momente
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Zentralmomente

Eine besonders große Bedeutung haben in der Statistik die Zentralmomente, die im Gegensatz zu den herkömmlichen Momenten jeweils auf den Mittelwert m1 bezogen sind:
Die zentrierten und die nichtzentrierten Momente – µk bzw. mk – können direkt ineinander umgerechnet werden. Dabei gilt:
Die formalen Größen m0 und µ0 ergeben sich nach den allgemein gültigen Gleichungen (siehe letzte Seite) jeweils zu 1. Für das Zentralmoment erster Ordnung gilt nach obiger Definition stets µ1 = 0.
Beispiel: Alle Momente mk einer binären Zufallsgröße mit den Wahrscheinlichkeiten Pr(0) = 1 – p und Pr(1) = p sind gleich p. Mit obigen Gleichungen erhält man dann für die ersten Zentralmomente:
 
 

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