Abschnitt: 4.6 Kreuzkorrelationsfunktion und Kreuzleistungsdichte
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Kreuzleistungsdichtespektrum

Für manche Anwendungen ist es durchaus vorteilhaft, die Korrelation zwischen zwei Zufallssignalen im Frequenzbereich zu beschreiben.
Definition: Die Kreuzleistungsdichtespektren Φxy(f) und Φyx(f) sind die Fouriertransformierten der dazugehörigen Kreuzkorrelationsfunktionen:
Manchmal wird hierfür auch der Begriff spektrale Kreuzleistungsdichte verwendet.
Es gilt hier somit der gleiche Zusammenhang wie zwischen einem deterministischen Signal x(t) und seinem Spektrum X(f) bzw. zwischen der Autokorrelationsfunktion φx(τ) eines ergodischen Prozesses {xi(t)} und dem dazugehörigen Leistungsdichtespektrum (LDS) Φx(f). Ebenso beschreibt bei allen diesen Beispielen die Fourierrücktransformation den Übergang vom Spektral- in den Zeitbereich.
Beispiel: Wir nehmen hier Bezug zum Beispiel auf der Seite Definition der KKF mit den beiden rechteckförmigen Zufallsgrößen x(t) und y(t) = α · x(tt0). Da die AKF φx(τ) dreieckförmig verläuft, ist – wie in Kapitel 4.5 beschrieben – das LDS Φx(f) si2-förmig.

Im zitierten Beispiel haben wir festgestellt, dass sich φy(τ) von φx(τ) lediglich um den konstanten Faktor α2 unterscheidet. Damit ist klar, dass das Leistungsdichtespektrum Φy(f) von Φx(f) ebenfalls nur um diesen konstanten Faktor α2 abweicht. Dagegen erhält man für das Kreuzleistungsdichtespektrum einen komplexen Funktionsverlauf:
 
 

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