Abschnitt: 4.4 Autokorrelationsfunktion (AKF)
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Eigenschaften der Autokorrelationsfunktion

Nachfolgend sind die wichtigsten Eigenschaften der Autokorrelationsfunktion (AKF) zusammengestellt:
  • Ist der betrachtete Zufallsprozess reell, so gilt dies auch für seine AKF.
  • Die AKF besitzt die Einheit einer Leistung, beispielsweise Watt („W”). Häufig bezieht man diese auf den Einheitswiderstand 1 Ω; in diesem Fall hat φx(τ) die Einheit „V2” bzw. „A2”.
  • Die AKF ist immer eine gerade Funktion, d. h. es ist stets φx(–τ) = φx(τ). Alle Phasenbeziehungen des Zufallsprozesses gehen in der AKF verloren.
  • Die AKF an der Stelle τ = 0 gibt den quadratischen Mittelwert m2 (Moment 2. Ordnung) und damit die gesamte Signalleistung (Gleich- und Wechselanteil) an:
  • Der Maximalwert der AKF tritt stets an der Stelle τ = 0 auf, und es gilt: |φx(τ)| ≤ φx(0). Bei nichtperiodischen Prozessen ist für τ ≠ 0 der Betrag |φx(τ)| stets kleiner als die Leistung φx(0).
  • Bei einem periodischen Prozess weist die AKF die gleiche Periodendauer T0 wie die einzelnen Mustersignale xi(t) auf:
  • Der Gleichanteil eines nichtperiodischen Signals kann aus dem Grenzwert der AKF für τ → ∞ berechnet werden. Hierbei gilt:
  • Dagegen schwankt bei Signalen mit periodischen Anteilen der Grenzwert der AKF für τ → ∞ um diesen Endwert (Quadrat des Gleichanteils).
 
 

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