Pseudozufallsgeneratoren werden meist durch rückgekoppelte Schieberegister realisiert. Das Bild zeigt eine solche Anordnung, wobei zu jedem Taktzeitpunkt der Inhalt des Registers um eine Stelle nach rechts geschoben wird.
Für das aktuell erzeugte Symbol gilt mit gl ∈ {0, 1} und l = 1, ... , L–1:
Die zu vorangegangenen Zeitpunkten generierten Binärwerte zν–1 bis zν–L sind in den Speicherzellen des Schieberegisters abgelegt. Die Koeffizienten g1 ... gL–1 sind ebenfalls Binärwerte, wobei eine 1 eine Rückkopplung an der entsprechenden Stelle kennzeichnet und eine 0 keine Rückführung.
Die Modulo-2-Addition kann zum Beispiel durch eine XOR-Verknüpfung realisiert werden:
Voraussetzung für die Entstehung einer PN-Folge ist, dass nicht alle Elemente des Schieberegisters mit Nullen vorbelegt sind, da sonst die Modulo-2-Addition immer nur das Symbol „0” erzeugen würde.