Abschnitt: 2.3 Binomialverteilung
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Momente der Binomialverteilung

Die Momente (Mittelwerte) können mit den Gleichungen von Kapitel 2.2 und den Wahrscheinlichkeiten der Binomialverteilung allgemein berechnet werden. Für das Moment k-ter Ordnung gilt:
Daraus erhält man nach einigen Umformungen für den linearen und den quadratischen Mittelwert:
Die Streuung (Quadratwurzel der Varianz) erhält man durch Anwendung des Steinerschen Satzes:
Die maximale Varianz σ2 = I/4 ergibt sich für die charakteristische Wahrscheinlichkeit p = 0.5. In diesem Fall gilt die Symmetriebeziehung pμ = pI–μ. Je mehr p von diesem Wert abweicht, um so kleiner ist die Streuung, und um so unsymmetrischer werden die Wahrscheinlichkeiten um den Mittelwert I · p.
Beispiel: Betrachten wir wie im letzten Beispiel einen Block von I = 10 Symbolen, die jeweils mit der Wahrscheinlichkeit p = 0.01 unabhängig voneinander verfälscht werden, so ist die mittlere Anzahl von Fehlern pro Block gleich mf = E[f] = I · p = 0.1; die Streuung (Standardabweichung) der Zufallsgröße f beträgt σf ≈ 0.315. Im vollständig gestörten Kanal (das heißt: p = 0.5) ergeben sich demgegenüber die Werte mf = 5 und σf ≈ 1.581.
 
 

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