Abschnitt: 2.3 Binomialverteilung
Seite: 1 von 5

 
 

Allgemeine Beschreibung

Die Binomialverteilung stellt einen wichtigen Sonderfall für die Auftrittswahrscheinlichkeiten einer diskreten Zufallsgröße dar.
Zur Herleitung der Binomialverteilung gehen wir davon aus, dass I binäre und statistisch voneinander unabhängige Zufallsgrößen bi den Wert 0 mit der Wahrscheinlichkeit Pr(bi = 0) = 1 – p und den Wert 1 mit der Wahrscheinlichkeit Pr(bi = 1) = p annehmen kann. Dann ist die Summe
ebenfalls eine diskrete Zufallsgröße mit dem Symbolvorrat {0, 1, 2, ... , I}, die man als binomialverteilt bezeichnet. Der Symbolumfang beträgt somit M = I + 1.
Beispiele: Die Binomialverteilung findet in der Nachrichtentechnik ebenso wie in anderen Disziplinen mannigfaltige Anwendungen:
  • Sie beschreibt die Verteilung von Ausschussstücken in der statistischen Qualitätskontrolle.
  • Sie wird zur Berechnung der Restfehlerwahrscheinlichkeit bei blockweiser Codierung benötigt.
  • Die per Simulation gewonnene Bitfehlerquote eines digitalen Übertragungssystems ist im Grunde genommen ebenfalls eine binomialverteilte Zufallsgröße.
 
 

Inhaltsverzeichnis
Seitenübersicht
Weiter: Nächste Seite
 
 
Persönliche Einstellungen
Downloads