Dieses Kapitel soll Sie mit diskreten Zufallsgrößen vertraut machen, wobei diese hier als statistisch unabhängig vorausgesetzt werden. Solche Zufallsgrößen werden in der Nachrichtentechnik zum Beispiel für die Simulation eines binären oder mehrstufigen Digitalsignals benötigt, aber ebenso zur Nachbildung eines Kanals mit statistisch unabhängigen Fehlern durch ein digitales Modell wie z. B. dem BSC-Modell.
Im Einzelnen werden behandelt:
-
der Zusammenhang zwischen Wahrscheinlichkeit und relativer Häufigkeit,
-
die Erwartungswerte und Momente,
-
die Binomial- und die Poissonverteilung als Sonderfälle diskreter Verteilungen,
-
die Erzeugung pseudozufälliger Binärsymbole mittels PN-Generatoren und
-
die Erzeugung mehrstufiger Zufallsgrößen an einem Digitalrechner.
Die theoretischen Grundlagen werden auf 22 Bildschirmseiten dargestellt. Sie finden hier weiterhin drei Lernvideos und drei interaktive Berechnungsmodule. Außerdem beinhaltet dieses Kapitel noch 22 Grafiken, sieben Aufgaben und fünf Zusatzaufgaben mit insgesamt 57 Teilaufgaben.