Abschnitt: 4.1 Zweidimensionale Zufallsgrößen
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Korrelationskoeffizient

Bei statististischer Unabhängigkeit der beiden Komponenten x und y (genauer gesagt: wenn x und y unkorreliert sind) ist die Kovarianz µxy = 0. Sind dagegen x und y voll korreliert (z. B.: y = K · x), so ergibt sich bei positivem Wert von K für die Kovarianz: µxy = σx · σy. Deshalb verwendet man als Beschreibungsgröße häufig anstelle der Kovarianz den Korrelationskoeffizienten:
Dieser weist folgende Eigenschaften auf:
  • Aufgrund der Normierung gilt stets -1 ≤ ρxy ≤ +1.
  • Sind die beiden Zufallsgrößen x und y unkorreliert, so ist ρxy = 0.
  • Bei strenger linearer Abhängigkeit (das heißt, falls x und y direkt proportional sind) ist ρxy= ±1.
Beispiel: Die hier zugrunde liegenden Zufallsgrößen x und y sind wie im Beispiel auf Seite 4 dieses Abschnitts gaußförmig verteilt mit σy < σx. Sie sind zudem positiv korreliert, wobei ρxy = 0.8 beträgt.

Ein positiver Korrelationskoeffizient bedeutet, dass bei größerem x-Wert im statistischen Mittel auch y einen größeren Wert besitzt als bei kleinem x. Dagegen drückt ein negativer Korrelationskoeffizient aus, dass y mit steigendem x im Mittel kleiner wird.
 
 

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