-
Für die (nichtzentrierten) Momente gilt die Beziehung:
-
Somit sind die beiden linearen Mittelwerte mx = m10 und my = m01.
-
Die auf mx bzw. my bezogenen Zentralmomente lauten:
-
In dieser allgemein gültigen Definition sind die Varianzen σx² und σy² der zwei Einzelkomponenten durch µ20 bzw. µ02 gegeben.
-
Besondere Bedeutung besitzt die sogenannte Kovarianz (k = l = 1):
Im Folgenden bezeichnen wir die Kovarianz µ11 teilweise auch mit µxy, falls sich die Kovarianz auf die Größen x und y bezieht. Diese ist ein Maß für die lineare statistische Abhängigkeit dieser Zufallsgrößen.
Die Kovarianz µxy hängt mit dem nichtzentrierten Moment m11 = mxy = E[x · y] wie folgt zusammen:
Diese Gleichung ist für die numerische Auswertung von Vorteil, da mxy, mx und my im Gegensatz zur Kovarianz µxy aus den Folgen 〈xv〉 und 〈yv〉 direkt - also in einem Durchlauf - ermittelt werden können.