Beispiel: Das nachfolgende Bild zeigt die Momentanwerte einer zweidimensionalen Zufallsgröße in der (x, y)-Ebene, wobei zwischen x und y nun statistische Bindungen bestehen. Die 2D-Zufallsgröße nimmt in dem blau eingezeichneten Parallelogramm alle Werte mit gleicher Wahrscheinlichkeit an, außerhalb sind keine Werte möglich.
Die Integration über die 2D-WDF fxy(x, y) parallel zur x-Achse führt zur dreieckförmigen Randdichte fy(y), die Integration parallel zur y-Achse zur trapezförmigen WDF fx(x).
Aus der zweidimensionalen WDF fxy(x, y) ist nun aber bereits zu erahnen, dass für jeden x-Wert im statistischen Mittel ein anderer y-Wert zu erwarten ist. Daran erkennt man ebenfalls, dass hier die Komponenten x und y statistisch voneinander abhängen.