Abschnitt: 4.1 Zweidimensionale Zufallsgrößen
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WDF und VTF bei statistisch abhängigen Komponenten

Bestehen statistische Bindungen zwischen den Komponenten, so liefern unterschiedliche Schnitte parallel zur x- bzw. y-Achse auch jeweils unterschiedliche, nicht formgleiche Funktionen. Damit lässt sich die Verbund-WDF natürlich auch nicht als Produkt der Randwahrscheinlichkeitsdichten beschreiben.
Beispiel: Das nachfolgende Bild zeigt die Momentanwerte einer zweidimensionalen Zufallsgröße in der (x, y)-Ebene, wobei zwischen x und y nun statistische Bindungen bestehen. Die 2D-Zufallsgröße nimmt in dem blau eingezeichneten Parallelogramm alle Werte mit gleicher Wahrscheinlichkeit an, außerhalb sind keine Werte möglich.

Die Integration über die 2D-WDF fxy(x, y) parallel zur x-Achse führt zur dreieckförmigen Randdichte fy(y), die Integration parallel zur y-Achse zur trapezförmigen WDF fx(x).
Aus der zweidimensionalen WDF fxy(x, y) ist nun aber bereits zu erahnen, dass für jeden x-Wert im statistischen Mittel ein anderer y-Wert zu erwarten ist. Daran erkennt man ebenfalls, dass hier die Komponenten x und y statistisch voneinander abhängen.
 
 

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