Abschnitt: 3.6 Exponentialverteilte Zufallsgrößen
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Erzeugung einer exponentialverteilten Zufallsgröße

Es wird vorausgesetzt, dass die zu transformierende Zufallsgröße u gleichverteilt zwischen 0 und 1 ist. Dann kann gezeigt werden, dass durch die monoton steigende Kennlinie
eine einseitig exponentialverteilte Zufallsgröße x mit folgender WDF entsteht:
Für x = 0 ist der WDF-Wert nur halb so groß. Negative x-Werte treten nicht auf, da für 0 ≤ u ≤ 1 das Argument der ln-Funktion nicht kleiner wird als 1.
Die gleiche WDF erhält man übrigens mit der monoton fallenden Kennlinie
Bei einer Rechnerimplementierung entsprechend der ersten Transformationskennlinie ist der Wert u = 1 auszuschließen, im zweiten Fall der Wert u = 0.
Diese kennzeichnet eine zweiseitige Exponentialverteilung, die insbesondere die Amplitudenverteilung von Sprach- und Musiksignalen ausreichend gut approximiert. Zur Generierung verwendet man eine zwischen –1 und +1 gleichverteilte Zufallsgröße υ (0 ausgeschlossen) und die Transformationskennlinie
Mit dem nachfolgend genannten Berechnungstool können Sie sich unter Anderem die Kenngrößen der Exponential- und der Laplaceverteilung anzeigen lassen:
Im zweiten Teil des unten aufgeführten Videos wird an Beispielen gezeigt, dass die Laplace-Verteilung für die Beschreibung von Sprach- und Musiksignalen eine große Bedeutung besitzt:
 
 

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