Zur Rücksetzung eines amplitudenmodulierten Signals in den ursprünglichen Frequenzbereich kann man z. B. einen Synchrondemodulator verwenden.
Dieser multipliziert das AM-Eingangssignal r(t) mit einem empfangsseitigen Trägersignal zE(t), das sowohl hinsichtlich der Frequenz fT als auch der Phase φT mit dem sendeseitigen Trägersignal zS(t) übereinstimmen sollte. Danach folgt ein rechteckförmiger Tiefpass, der alle Frequenzanteile oberhalb von fT entfernt. Das Ausgangssignal des Synchrondemodulators ist υ(t).
Das skizzierte Spektrum R(f) des Empfangssignals ist durch Zweiseitenband–Amplitudenmodulation eines sinusförmigen Quellensignals q(t) mit der Frequenz 5 kHz und der Amplitude 8 V entstanden. Als sendeseitiges Trägersignal zS(t) wurde ein Cosinussignal mit der Frequenz 30 kHz verwendet.
Das Spektrum des empfangsseitigen Trägersignals zE(t) besteht entsprechend der unteren Skizze aus zwei Diraclinien, jeweils mit dem Gewicht A/2. Da zE(t) keine Einheit beinhalten soll, sind auch die Gewichte der Diracfunktionen dimensionslos.