Abschnitt: 3.4 Faltungssatz und Faltungsoperation
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Grafische Faltung (1)

Für die Beschreibungen auf dieser Seite wird von folgender Faltungsoperation ausgegangen:
Die Lösung des Faltungsintegrals soll auf grafischem Wege erfolgen und es wird vorausgesetzt, dass x1(t) und x2(t) zeitkontinuierliche Signale sind. Dann sind folgende Schritte erforderlich:
  1. Zeitvariable der beiden Funktionen ändern: x1(t)  →  x1(τ), x2(t)  →  x2(τ).
  2. Zweite Funktion spiegeln: x2(τ)  →  x2(–τ).
  3. Gespiegelte Funktion um t verschieben: x2(–τ)  →  x2(tτ).
  4. Multiplikation der beiden Funktionen x1(τ) und x2(tτ).
  5. Integration über das Produkt bezüglich τ in den Grenzen von –∞ bis + ∞.
Da die Faltung kommutativ ist, kann anstelle von x2(τ) auch x1(τ) gespiegelt werden.

Einige Hinweise:
Die Thematik dieses Abschnitts wird auch in nachfolgendem Interaktionsmodul veranschaulicht:
Wir möchten Sie ferner auf das Programm „ft” hinweisen, das die Faltung verschiedenartiger Impulse verdeutlicht. Dieses Lehrprogramm ist Teil des Programmpakets LNTsim, das von der Homepage des Lehrstuhls für Nachrichtentechnik der Technischen Universität München heruntergeladen werden kann.
Des Weiteren möchten wir Sie auf das Java-Applet Convolution aufmerksam machen, das an der Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen des von der Virtuellen Hochschule Bayern geförderten eLearning-Kurses „SYSTOOL” entwickelt wurde.
 
 

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