Abschnitt: 3.4 Faltungssatz und Faltungsoperation
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Faltung einer Funktion mit einer Diracfunktion

Sehr einfach wird die Faltungsoperation, wenn einer der beiden Operanden eine Diracfunktion ist. Dies gilt für die Faltung im Zeit- und im Frequenzbereich gleichermaßen.
Wir betrachten beispielhaft die Faltung einer Funktion x1(t) mit der Funktion x2(t) = α · δ(tT). Man erhält das Ergebnis:
         ⇒          Beweis
In Worten: Die Faltung einer beliebigen Funktion mit einer Diracfunktion bei t = T ergibt die um T nach rechts verschobene Funktion, wobei noch die Gewichtung der Diracfunktion durch den Faktor α zu berücksichtigen ist.
Beispiel: Ein Rechtecksignal x(t) wird durch ein LZI-System lediglich um eine Laufzeit τ = 3 ms verzögert und um den Faktor α = 0.5 gedämpft. Dies erkennt man in nachfolgender Skizze sowohl am Ausgangssignal y(t) als auch an der Impulsantwort h(t).

 
 

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