Sehr einfach wird die Faltungsoperation, wenn einer der beiden Operanden eine Diracfunktion ist. Dies gilt für die Faltung im Zeit- und im Frequenzbereich gleichermaßen.
Wir betrachten beispielhaft die Faltung einer Funktion x1(t) mit der Funktion x2(t) = α · δ(t – T). Man erhält das Ergebnis:
In Worten: Die Faltung einer beliebigen Funktion mit einer Diracfunktion bei t = T ergibt die um T nach rechts verschobene Funktion, wobei noch die Gewichtung der Diracfunktion durch den Faktor α zu berücksichtigen ist.