Abschnitt: 1.1 Prinzip der Nachrichtenübertragung
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Übertragungskanal

Bei der Realisierbarkeit bestimmter Übertragungseigenschaften spielt das Übertragungsmedium mit seinen physikalischen Eigenschaften eine wesentliche Rolle. Beispiele für Übertragungsmedien sind:
  • elektrische Leitungen, z. B. Kupferdraht, Twisted Pair,
  • Koaxialkabel, z. B. Antennenleitung oder Kabelnetz,
  • Lichtwellenleiter, z. B. Multimode- und Monomodeglasfaser,
  • Funkkanäle, z. B. Rundfunk, Mobilfunk und Satellitenfunk.
Alle diese Übertragungsmedien sind in der Praxis nicht ideal und beeinträchtigen die Übertragung. Dies bedeutet: Das Empfangssignal r(t) unterscheidet sich vom Sendesignal s(t) aufgrund
  • der Kanaldämpfung,
  • von Laufzeiten auf dem Kanal,
  • von Verzerrungen linearer und nichtlinearer Art.
Hinzu kommt, dass sich die Übertragungseigenschaften des Kanals – wie beispielsweise beim Mobilfunk – mit der Zeit stark verändern können (Zeitvarianz).
Zusätzlich sind stets die bei der Signalübertragung auftretenden Störsignale zu berücksichtigen. Hier kann man als Beispiele nennen:
Sie finden einige grundlegende Details über die Modellierung des Nachrichtenkanals allgemein und des recht einfachen AWGN-Kanalmodells in nachfolgendem Lehrvideo:
Eigenschaften des Übertragungskanals (Dateigröße 2.00 MB, Dauer 5:50)
 
 

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