Abschnitt: 1.1 Prinzip der Nachrichtenübertragung
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Aufgaben des Senders

Die wesentliche Aufgabe des Nachrichtensenders ist es, das Quellensignal q(t) derart in ein Sendesignal s(t) umzuformen, dass dieses unter Einhaltung vorgegebener Leistungsmerkmale möglichst gut an den Übertragungskanal angepasst ist. Dazu enthält jeder Sender entsprechende Funktionseinheiten wie
  • Wandler – z. B. ein Mikrofon zur Umwandlung der physikalischen Größe „Druck” (akustische Welle) in ein elektrisches Signal,
  • Signalumsetzer – beispielsweise von „analog” nach „digital” mit Hilfe der beiden Komponenten Abtastung und Quantisierung,
  • Codierer – sei es zum Entfernen von Redundanz zur Datenkomprimierung (Quellencodierung) oder zum systematischen Hinzufügen von Redundanz, die beim Empfänger zur Fehlererkennung und/oder -korrektur genutzt werden kann (Kanalcodierung),
  • Modulator zur Anpassung an den Übertragungskanal – z. B. eine Frequenzumsetzung mittels Amplituden-, Frequenz- oder Phasenmodulation bzw. den entsprechenden digitalen Verfahren.
Je nach Anwendung bedeuten die oben erwähnten Leistungsmerkmale, dass für die Signalübertragung ganz spezifische Eigenschaften gefordert werden. Solche Merkmale sind beispielsweise:
  • Leistungsbegrenzung – aufgrund der Diskussionen zum Thema Elektrosmog hochaktuell,
  • Bandbreiteneffizienz – die UMTS-Versteigerung hat gezeigt, um welche Beträge es hier geht,
  • Distanz bzw. Reichweite – ungünstige Werte erhöhen die Kosten der Infrastruktur,
  • Übertragungsqualität – z. B. ein hoher Signal-zu-Störabstand oder eine geringe Fehlerrate.
 
 

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