Beispiel: In der folgenden Grafik sind noch einmal die Signaleigenschaften „wertkontinuierlich” und „wertdiskret” sowie „zeitkontinuierlich” und „zeitdiskret” an einem Beispiel verdeutlicht.
Ist ein Signal wert- und zeitkontinuierlich, so spricht man auch von einem Analogsignal. Solche Signale bilden einen kontinuierlichen Vorgang kontinuierlich ab. Beispiele hierfür sind Sprach-, Musik-, Bild- und Messsignale.
Ein Digitalsignal ist dagegen stets wert- und zeitdiskret und die darin enthaltene Nachricht besteht aus den Symbolen eines Symbolvorrats. Es kann beispielsweise ein abgetastetes und quantisiertes (sowie in irgendeiner Form codiertes) Sprach-, Musik- oder Bildsignal sein, aber auch ein Datensignal, wenn im Internet eine Datei von einem Server heruntergeladen wird.
Je nach Stufenzahl sind Digitalsignale auch noch unter anderen Namen bekannt, beispielsweise
M = 2: binäres Digitalsignal oder Binärsignal,
M = 3: ternäres Digitalsignal oder Ternärsignal,
M = 4: quaternäres Digitalsignal oder Quaternärsignal.
Das nachfolgende Lehrvideo fasst die hier behandelten Klassifizierungsmerkmale nochmals zusammen: