Abschnitt: 2.1 Allgemeine Beschreibung
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Resultierende Periodendauer

Besteht ein Signal x(t) aus der Summe zweier periodischer Signale x1(t) und x2(t) mit Periodendauer T1 bzw. T2, so ist die resultierende Periodendauer des Summensignals das kleinste gemeinsame Vielfache von T1 und T2, und zwar unabhängig von den Amplituden- und Phasenverhältnissen.
Besitzen T1 und T2 dagegen kein rationales gemeinsames Vielfaches (z. B.: T2 = π · T1), so ist das Summensignal im Gegensatz zu seinen beiden Komponenten nicht periodisch.
Beispiel: Ein Cosinussignal x1(t) mit der Periodendauer T1 = 2 ms (blauer Signalverlauf) und ein Sinussignal x2(t) mit der Periodendauer T2 = 5 ms und doppelt so großer Amplitude (grüner Verlauf) werden addiert. Das rot dargestellte Summensignal x(t) = x1(t) + x2(t) hat dann die resultierende Periodendauer T0 = 10 ms und damit die Grundfrequenz  f0 = 100 Hz. Diese Frequenz selbst ist in x(t) nicht enthalten, lediglich ganzzahlige Vielfache davon, nämlich f1 = 500 Hz und f2 = 200 Hz.

Mit nachfolgendem Interaktionsmodul können Sie die resultierende Periodendauer zweier harmonischer Schwingungen ermitteln:   Periodendauer periodischer Signale (Dateigröße: 21 kB)
 
 

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