Bevor wir uns den Signalparametern eines periodischen Signals zuwenden, soll eine eindeutige Definition des Begriffs Periodizität erfolgen.
Definition: Ein Signal x(t) bezeichnet man dann und nur dann als periodisch, wenn für alle beliebigen Werte von t und alle ganzzahligen Werte von i gilt:
Daraus ergeben sich die folgenden Kenngrößen:
Die PeriodendauerT0 gibt den kleinstmöglichen Wert an, der obige Gleichung erfüllt.
Die Grundfrequenzf0 = 1/T0 beschreibt die Anzahl der Perioden pro Zeiteinheit (meist je Sekunde). Die Einheit „1/s” wird auch mit „Hz” bezeichnet, benannt nach dem deutschen Physiker
Die Grundkreisfrequenz ω0 stellt die Winkeldrehung pro Sekunde dar, die meist im Bogenmaß angegeben wird. Im Gegensatz zur Grundfrequenz ist hier nicht die Einheit „Hz”, sondern „1/s” üblich. Es gilt folgende Gleichung:
Beispiel: Nachfolgend sehen Sie ein periodisches Zeitsignal mit der Periodendauer T0 = 2.5 ms. Daraus ergeben sich die Grundfrequenz f0 = 400 Hz und die Grundkreisfrequenz ω0 = 2513 1/s.