Entwickelt man den Diracpulspδ(t) in eine Fourierreihe und transformiert man diese unter Anwendung des Verschiebungssatzes in den Frequenzbereich, so ergibt sich folgende Korrespondenz:
Hierbei gibt fA = 1/TA den Abstand zweier benachbarter Diraclinien im Frequenzbereich an.
Das Ergebnis besagt: Die Fouriertransformierte eines Diracpulses pδ(t) ergibt wiederum einen Diracpuls Pδ(f) im Frequenzbereich. Die Abstände der Diraclinien in der Zeit– und Frequenzbereichsdarstellung folgen dem Reziprozitätsgesetz:
Die Gewichte der einzelnen Diraclinien von Pδ(f) sind einheitlich gleich 1.
Beispiel: Die Grafik verdeutlicht die obigen Aussagen für TA = 50 μs und fA = 1/TA = 20 kHz. Man erkennt aus dieser Skizze auch die unterschiedlichen Impulsgewichte von pδ(t) und Pδ(f).