oben das Quellensignal q(t) und das (bandgespreizte) Sendesignal s(t),
links unten das Signal b(t) nach der Bandstauchung, sowie
rechts unten das Detektionssignal d(t) nach dem Integrator, direkt vor dem Entscheider.
Es ist eine zeitdiskrete und normierte Signaldarstellung mit Rechtecken im Abstand der Chipdauer Tc gewählt. Der Spreizfaktor ist J = 8, als Spreizfolge wird dieWalsh–FunktionNr. 7 zugrunde gelegt. Alle Bilder gelten für den rauschfreien Fall ⇒ n(t) = 0.
Zu den einzelnen Signalverläufen ist zu vermerken:
Das ±1–Datensignal q(t) ist durch die blaue Hinterlegung gekennzeichnet. Nach Multiplikation mit dem Spreizsignal c(t) ergibt sich das um den Faktor J = 8 höherfrequente Sendesignal s(t).
Das Spreizsignal c(t) ist periodisch mit T = J · Tc und besitzt somit ein Linienspektrum. Im ersten, vierten und achten Datenbit ist c(t) gleich s(t), zu den anderen Zeiten gilt dagegen c(t) = –s(t).
Nach der Bandstauchung, also nach chipsynchroner Multiplikation mit c(t) ∈ {±1} ⇒ c2(t) = 1 beim Empfänger, ergibt sich das Signal b(t). Im verzerrungs– und rauschfreien Fall gilt
Die Integration von b(t) über jeweils ein Bit ergibt ein linear ansteigendes/abfallendes Signal d(t). Der Treppenverlauf im rechten Bild ist allein auf die zeitdiskrete Darstellung zurückzuführen.
Zu den äquidistanten Detektionszeitpunkten gilt im verzerrungs– und rauschfreien Fall
wobei aν den ν–ten Amplitudenkoeffizienten des Quellensignals q(t) angibt.