Abschnitt: 5.2 PN–Modulation
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Signalverläufe bei einem einzigen Teilnehmer (1)

Die folgende Grafik zeigt
  • oben das Quellensignal q(t) und das (bandgespreizte) Sendesignal s(t),
  • links unten das Signal b(t) nach der Bandstauchung, sowie
  • rechts unten das Detektionssignal d(t) nach dem Integrator, direkt vor dem Entscheider.
Es ist eine zeitdiskrete und normierte Signaldarstellung mit Rechtecken im Abstand der Chipdauer Tc gewählt. Der Spreizfaktor ist J = 8, als Spreizfolge wird die Walsh–Funktion Nr. 7 zugrunde gelegt. Alle Bilder gelten für den rauschfreien Fall ⇒ n(t) = 0.

  • Zu den einzelnen Signalverläufen ist zu vermerken:
  • Das ±1–Datensignal q(t) ist durch die blaue Hinterlegung gekennzeichnet. Nach Multiplikation mit dem Spreizsignal c(t) ergibt sich das um den Faktor J = 8 höherfrequente Sendesignal s(t).
  • Das Spreizsignal c(t) ist periodisch mit T = J · Tc und besitzt somit ein Linienspektrum. Im ersten, vierten und achten Datenbit ist c(t) gleich s(t), zu den anderen Zeiten gilt dagegen c(t) = –s(t).
  • Nach der Bandstauchung, also nach chipsynchroner Multiplikation mit c(t) {±1} ⇒ c2(t) = 1 beim Empfänger, ergibt sich das Signal b(t). Im verzerrungs– und rauschfreien Fall gilt
  • Die Integration von b(t) über jeweils ein Bit ergibt ein linear ansteigendes/abfallendes Signal d(t). Der Treppenverlauf im rechten Bild ist allein auf die zeitdiskrete Darstellung zurückzuführen.
  • Zu den äquidistanten Detektionszeitpunkten gilt im verzerrungs– und rauschfreien Fall
  • wobei aν den ν–ten Amplitudenkoeffizienten des Quellensignals q(t) angibt.
 
 

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