Wir betrachten das 16–QAM–Verfahren gemäß demBlockschaltbildim Theorieteil. In aller Kürze lässt sich dieses wie folgt beschreiben:
Jeweils vier Bit des binären redundanzfreien Quellensignals q(t) am Eingang ergeben nach Seriell–Parallell–Wandlung und der folgenden Signalraumzuordnung einen komplexwertigen Amplitudenkoeffizienten a = aI + j · aQ.
Mit dem rechteckförmigen Sendegrundimpuls gs(t) im Bereich von 0 bis T und der Höhe
g0 erhält man nach den Multiplikationen mit der Cosinus–Funktion bzw. Minus–Sinus–Funktion im betrachteten Zeitintervall:
Das 16–QAM–Sendesignal ergibt sich dann als Summe dieser beiden Komponentensignale:
Die Grafik zeigt für vier ausgewählte Symbole die Signale scos(t), s–sin(t) und s(t). Daraus sollen die Amplitudenkoeffizienten ermittelt werden.
Hinweis: Die Aufgabe bezieht sich auf dasKapitel 4.3.Die betrachtete Signalraumzuordnung ist im Angabenblatt zurAufgabe Z4.9zu sehen. Auch die farblichen Hervorhebungen passen zusammen. Verwenden Sie ab der Teilaufgabe f) die Zahlenwerte g0 = 1 V und T = 1 μs.