Abschnitt: 4.3 Quadratur–Amplitudenmodulation
Seite: 9 von 10

 
 

Offset–Quadraturamplitudenmodulation

Ausgehend von den Gleichungen für die 4–QAM (bzw. π/4–QPSK) kommt man zur Offset–4–QAM, die wir vereinfachend mit Offset–QPSK (kurz: O–QPSK) bezeichnen. Für das Sendesignal gilt hier:
mit
Der einzige, aber entscheidende Unterschied ist die zeitliche Verschiebung der Quadraturkomponente gegenüber der Inphasekomponente um eine halbe Symboldauer (T/2). Dies hat den Vorteil,
  • dass die Phasenfunktion nicht durch 0 geht, und
  • dass die Hüllkurve |sTP(t)| auch deutlich weniger schwankt.
Beispiel: Die Grafik zeigt oben nochmals das Phasendiagramm für die 4–QAM (π/4–QPSK) und rechts daneben einen beispielhaften Verlauf der Hüllkurve, wobei wie auf der letzten Seite ein Wurzel–Nyquist–Sendespektrum mit dem Rolloff–Faktor r = 0.5 zugrunde liegt.

Die beiden unteren Bilder zeigen, dass die Offset–QPSK hinsichtlich der Einhüllenden deutlich bessere Eigenschaften (weniger gravierende Signaleinbrüche) besitzt.
Alle Eigenschaften der 4–QAM/QPSK und der Offset–QPSK können Sie sich mit nachfolgendem Interaktionsmodul verdeutlichen, wobei als Grundimpuls ein Rechteck, ein cosinusförmiger Verlauf, ein Nyquistimpuls oder ein Wurzel–Nyquistimpuls wählbar ist:
 
 

Inhaltsverzeichnis
Seitenübersicht
Weiter: Nächste Seite
 
 
Persönliche Einstellungen
Downloads