Die Grafik zeigt weitere Signalraumkonstellationen, wobei links wieder die 4–QAM nach der bisherigen Beschreibung dargestellt ist.
Die Konstellation rechts daneben kennzeichnet eine vierstufige Phasenmodulation (4–PSK bzw. QPSK – Quaternary Phase Shift Keying). Ein Vergleich der beiden linken Diagramme zeigt:
Die hier als QPSK bezeichnete Variante verwendet die Phasenlagen 0°, 90°, 180° und 270°. Man erkennt aus den eingezeichneten Entscheidungsgebieten, dass hier die Detektion nicht auf zwei Binärentscheidungen zurückgeführt werden kann.
Auch die 4–QAM kann als eine vierstufige Phasenmodulation mit den möglichen Phasenlagen ±45° und ±135° aufgefasst werden. Gegenüber dem zweiten Phasendiagramm ergibt sich eine Drehung um 45° (π/4), so dass die 4–QAM oft auch als π/4–QPSK bezeichnet wird.
Ähnlich wie man bei der BPSK durch Vorcodierung zur
DPSKkommt, kann auch die 4–PSK zur 4–DPSK erweitert und dadurch die Demodulation erleichtert werden. Diese wird zum Beispiel bei der Datenübertragung über Telefonkanäle gemäß der CCITT–Empfehlung V26 angewendet (Trägerfrequenz 1800 Hz, Datenrate 2400 bit/s.)
Die beiden rechten Diagramme zeigen höherstufige Modulationsverfahren:
Die 8–PSK bzw. 8–DPSK erlaubt entsprechend der CCITT–Empfehlung V27 beim Telefonkanal eine Datenrate von 4800 bit/s.
Die Empfehlung V29 sieht mit der 16–ASK/PSK eine hybride Modulationsform vor, die bei ausgewählten, fest verschalteten Leitungen eine Datenrate von 9600 bit/s ermöglicht.