Abschnitt: 4.3 Quadratur–Amplitudenmodulation
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QAM–Signalraumkonstellationen

Die nachfolgende Grafik zeigt die Signalraumkonstellationen von 4–QAM, 16–QAM und 64–QAM. Mit den hier gewählten Achsenbeschriftungen beschreiben die Bilder auch das Detektionsnutzsignal (zu den Detektionszeitpunkten) im äquivalenten Tiefpassbereich. Ebenfalls eingezeichnet sind die verschiedenen Entscheidungsgebiete, die dem verrauschten Detektionssignal zugeordnet werden. Die Pfeile geben an, wenn Entscheidungsgebiete bis ins Unendliche ausgedehnt sind.

Zu diesen Darstellungen ist anzumerken:
  • Die hier nicht dargestellten Übergänge außerhalb der Detektionszeitpunkte zwischen den einzelnen Punkten hängen dagegen sehr wohl vom gewählten Nyquistsystem ab.
  • Bei echter QAM–Struktur – das heißt: die Signalraumkonstellation ist quadratisch oder zumindest rechteckförmig – lässt sich die 2D–Detektion durch zwei „eindimensionale” Detektionsvorgänge vereinfacht lösen.
  • Die 16–QAM ist somit nichts anderes als die parallele Übertragung zweier Digitalsignale mit jeweils M = 4 Amplitudenstufen. Bei der 64–QAM würde entsprechend M = 8 gelten und bei der 256–QAM ist die „eindimensionale” Stufenzahl M = 16.
  • Alle im Kapitel 2.2 von Buch „Digitalsignalübertragung” genannten Eigenschaften für mehrstufige Signale gelten auch hier, wobei allerdings die Zusetzung der orthogoalen Trägerfrequenzsignale noch geeignet zu berücksichtigen ist.
 
 

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