Aufgrund der konstanten Hüllkurve des BPSK–Signals muss hier die Demodulation kohärent erfolgen. Es kann dabei vom gleichenBlockschaltbildwie bei der kohärenten ASK–Demodulation ausgegangen werden. Die Grafik zeigt die Signale q(t), r(t) = s(t), b(t), d(t) und υ(t).
Ein Vergleich mit den entsprechendenASK–Signalenzeigt:
Die Rechtecksignale q(t) und υ(t) sind nun bipolar und für das Detektionssignal bei BPSK gilt:
Im betrachteten dämpfungs–, verzerrungs– und rauschfreien Fall sind alle Detektionsabtastwerte d(ν · T) = ±s0. Deshalb muss hier die Entscheiderschwelle E = 0 verwendet werden.
Man erkennt den doppelten Abstand der BPSK–Detektionsabtastwerte (Kreismarkierungen) von der Schwelle, was sich bezüglich der Fehlerwahrscheinlichkeit entscheidend auswirkt.