Abschnitt: 4.2 Lineare digitale Modulationsverfahren
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Inkohärente Demodulation von ASK–Signalen

Wir gehen weiter von ASK–Modulation sowie dem idealen (das heißt: verzerrungs–, dämpfungs– und rauschfreien) Übertragungskanal aus, so dass gilt:
Weiter wird für diese Seite vorausgesetzt, dass dem Empfänger zwar die Trägerfrequenz fT, nicht jedoch die Trägerphase ϕT bekannt ist. Üblich ist, auch diesen Demodulator als inkohärent zu bezeichnen.

Die Grafik zeigt einen solchen inkohärenten Demodulator, dessen Funktionsweise hier nur stichpunktartig angegeben werden soll. Das Demodulationsergebnisse ist unabhängig von der Trägerphase ϕT, die der Empfänger nicht kennt.
  • Die Signale d1(t) und d2(t) nach den beiden Matched–Filtern HE(f) sind formgleich mit dem Detektionssignal dkoh(t) entsprechend der Grafik auf der letzten Seite, aber gegenüber diesem im Allgemeinen wegen der fehlenden Phasenanpassung gedämpft:
  • Ist der Amplitudenkoeffizient aν = 0, so sind im rauschfreien Fall die beiden Signalwerte d1(ν · T) und d2(ν · T) jeweils 0. Andernfalls (aν = 1) gilt für den Zeitpunkt ν · T:
  • Nach Quadrierung der zwei Teilsignale erhält man für das Summensignal:
  • Durch die Schwellenwertentscheidung – sinnvollerweise mit der Entscheiderschwelle E = s02/4 – können die Amplitudenkoeffizienten aν entschieden werden. Allerdings ergibt sich eine etwas größere Bitfehlerwahrscheinlichkeit als bei kohärenter Demodulation.
 
 

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