Die Grafik am Ende dieser Seite zeigt das Blockschaltbild eines OFDM–Empfängers mittels DFT. Die wesentlichen Schritte dabei sind:
Das Eingangssignal r(t) des Empfängers wird zunächst digitalisiert (A/D–Wandlung). Darauf folgt eine Vorentzerrung im Zeitbereich (optional), zum Beispiel mittels
Anzumerken ist, dass die entscheidende Entzerrung jedoch im Frequenzbereich erfolgt. Diese wird im Abschnitt
OFDM–Entzerrungexemplarisch erläutert und ist in der unteren Grafik nicht berücksichtigt.
Nach der Seriell/Parallel–Wandlung (S/P) werden die diskreten Zeitwerte dν,k dem DFT–Block zugeführt. Die erzeugten Spektralabtastwerte Dμ,k werden durch den QAM–Detektor decodiert und im Ausgangspuffer implizit parallel/seriell gewandelt, woraus das Sinkensignal υ(t) hervorgeht.
Zu beachten ist allerdings, dass sich die empfängerseitigen Koeffizienten dν,k und Dμ,k aufgrund von Kanalverzerrungen und Rauschen von den entsprechenden Größen des OFDM–Senders unterscheiden, was in der hier gewählten Nomenklatur nicht zum Ausdruck kommt.
Die Koeffizienten âμ,k des Sinkensignals υ(t) sind nur bei fehlerfreier Detektion identisch mit den Koeffizienten aμ,k des Quellensignals q(t). Im Allgemeinen unterscheiden sich diese, was durch die Symbolfehlerrate erfasst wird.
Fazit: In der Praxis ersetzt die Diskrete Fouriertransformation (DFT) die sehr aufwändige parallele Demodulation der N orthogonalen Träger. Durch die Realisierung als FFT ergibt sich eine weitere Aufwandsreduktion.