Die Grafik zeigt das Blockschaltbild eines OFDM–Senders mittels IDFT. Der Index k kennzeichnet wieder den Zeitrahmen. Man erkennt aus dieser Darstellung:
Im Eingangspuffer wird das Quellensignal q(t) implizit seriell/parallel (S/P) gewandelt und danach eine Signalraumzuordnung auf die N Spektralkoeffizienten Dμ,k vorgenommen.
Bei einem 4–QAM–Mapping ergeben jeweils zwei Quellensymbole zusammen einen komplexen Koeffizienten Dμ,k, der vier verschiedene Werte annehmen kann.
Die so erzeugten Spektralkoeffizienten Dμ,k werden anschließend dem IDFT–Block zugeführt, der daraus die Zeitbereichswerte dν,k generiert.
Diese werden wieder parallel/seriell gewandelt. Nach der darauf folgenden D/A–Wandlung und einer Tiefpassfilterung erhält man schließlich das Sendesignal s(t) im äquivalenten Tiefpassbereich.
Fazit: Die Inverse Diskrete Fouriertransformation (IDFT) ersetzt beim OFDM–Sender die sehr aufwändige parallele Modulation der N orthogonalen Träger. Durch die Realisierung als IFFT ergibt sich eine weitere Aufwandsreduktion.