Abschnitt: 5.6 Realisierung von OFDM-Systemen
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OFDM–Sender

Die Grafik zeigt das Blockschaltbild eines OFDM–Senders mittels IDFT. Der Index k kennzeichnet wieder den Zeitrahmen. Man erkennt aus dieser Darstellung:
  • Im Eingangspuffer wird das Quellensignal q(t) implizit seriell/parallel (S/P) gewandelt und danach eine Signalraumzuordnung auf die N Spektralkoeffizienten Dμ,k vorgenommen.
  • Bei einem 4–QAM–Mapping ergeben jeweils zwei Quellensymbole zusammen einen komplexen Koeffizienten Dμ,k, der vier verschiedene Werte annehmen kann.
  • Die so erzeugten Spektralkoeffizienten Dμ,k werden anschließend dem IDFT–Block zugeführt, der daraus die Zeitbereichswerte dν,k generiert.
  • Diese werden wieder parallel/seriell gewandelt. Nach der darauf folgenden D/A–Wandlung und einer Tiefpassfilterung erhält man schließlich das Sendesignal s(t) im äquivalenten Tiefpassbereich.

Fazit: Die Inverse Diskrete Fouriertransformation (IDFT) ersetzt beim OFDM–Sender die sehr aufwändige parallele Modulation der N orthogonalen Träger. Durch die Realisierung als IFFT ergibt sich eine weitere Aufwandsreduktion.
 
 

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