Abschnitt: 5.5 Allgemeine Beschreibung von OFDM
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Orthogonalitätseigenschaften der Träger

Die Zeitbegrenzung des Grundimpulses ermöglicht die separate Betrachtung der beiden Summen in der Gleichung des OFDM–Sendesignals:
Der k–te Sendeimpuls ist dabei die Summe der um k · T verschobenen Grundimpulse gμ(t), die jeweils mit den μ–ten Amplitudenkoeffizienten des QAM–Coders zum Zeitpunkt k gewichtet werden. Damit ergibt sich für das Spektrum Sμ,k(f) des μ–ten Trägers im k–ten Intervall:
Es gilt:
  • Die Sendeimpulse sk(t) sind zueinander orthogonal in der Zeit (Laufvariable k), da sie sich durch die Zeitbegrenzung des Impulsformfilters gs(t) zeitlich nicht überlappen.
  • Die zeitliche Begrenzung der Impulse führt zwar zu einer spektralen Überlappung, aber dennoch besteht auch Orthogonalität bezüglich der Träger (Laufvariable μ) wegen:
           ⇒            Beweis
Fazit: Die Orthogonalität des OFDM–Signals s(t) ist sowohl für die Laufvariable k (Zeit) als auch für die Laufvariable μ (Trägerfrequenzen) gegeben. Diese Orthogonalitätseigenschaften wurden bereits auf den vorhergehenden Seiten anhand von Grafiken verdeutlicht.
 
 

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