Das Prinzip von OFDM – Systembetrachtung im Zeitbereich (1)
Orthogonal Frequency Division Multiplex (OFDM) ist ein digitales Mehrträger–Modulationsverfahren mit folgenden Eigenschaften:
Statt eines breitbandigen, stark modulierten Signals werden zur Datenübertragung eine Vielzahl schmalbandiger, zueinander orthogonaler Unterträger verwendet. Dies ermöglicht unter anderem die Anpassung an einen frequenzselektiven Kanal.
Die Modulation der Unterträger selbst erfolgt bei OFDM üblicherweise durch eine herkömmliche
Unterschiede im Modulationsgrad führen dabei zu verschieden hohen Datenraten der Unterträger. Das heißt also, dass ein hochratiges Quellensignal zur Übertragung in mehrere Signale von deutlich niedrigerer Symbolrate aufgespaltet werden muss.
Die Möglichkeit, für verschiedene Teilbänder unterschiedlich robuste Modulationsverfahren einzusetzen, ist einer der großen Vorteile von OFDM. Hierauf wird in den AbschnittenOFDM für 4G–NetzeundDigital Subscriber Line(DSL) noch näher eingegangen.
Die Grafik zeigt das Grundprinzip eines OFDM–Senders. Die Beschreibung folgt auf der nächsten Seite.