Abschnitt: 3.2 Frequenzmodulation (FM)
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Realisierung eines FM–Modulators

Eine Frequenzmodulation erhält man dann, wenn die Schwingfrequenz eines Oszillators im Rhythmus des modulierenden Signals verändert wird. Als frequenzbestimmende Elemente dienen meist RC–Glieder oder Schwingkreise.

Die linke Grafik zeigt eine schaltungstechnische Realisierungsform; die genaue Schaltungsbeschreibung finden Sie in [Mäu 88]. Rechts ist die idealisierte Frequenz–Spannungskennlinie dargestellt. An dieser Stelle sollen nur einige wenige Anmerkungen gemacht werden:
  • Die anliegende Spannung u(t) setzt sich additiv aus dem Quellensignal q(t) und einem Gleichanteil A0 zusammen, der den Arbeitspunkt festlegt.
  • Die Kapazität C der Kapazitätsdiode ist näherungsweise proportional zu u–2(t), so dass sich die Schwingfrequenz des LC–Oszillators abhängig von q(t) verändert.
  • Bei nur kleiner Frequenzänderung hängen u(t) und die Schwingfrequenz linear zusammen. Damit beträgt die Augenblickskreisfrequenz mit der Steigung KFM der Modulatorkennlinie:
  • Die Gegentaktschaltung aus den beiden Kapazitätsdioden dient z.B. zur Kompensation von Unsymmetrien und damit zur Verminderung der quadratischen Verzerrungen.
  • Legt man am Eingang die Summe aus dem Gleichanteil A0 und dem differenzierten Quellensignal – also dq(t)/dt – an, so erhält man am Ausgang das phasenmodulierte Signal s(t).
 
 

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