Abschnitt: 2.5 Weitere AM–Varianten
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Quadratur–Amplitudenmodulation

Durch Ausnutzung der Orthogonalität von Cosinus– und Sinusfunktion kann ein Kanal zur gleichzeitigen Übertragung zweier Quellensignale q1(t) und q2(t) ohne gegenseitige Beeinträchtigungen doppelt genutzt werden. Man bezeichnet dieses Verfahren als Quadratur–Amplitudenmodulation (QAM).

Dieses System weist folgende Eigenschaften auf:
  • Das Sendesignal setzt sich aus zwei zueinander orthogonalen Anteilen zusammen:
  • Unter der Voraussetzung von frequenz– und phasensynchroner Demodulation lautet das Signal im oberen Zweig vor dem Tiefpass HE1(f):
  • Durch Begrenzung auf Frequenzen |f| < fT ergibt sich somit im oberen bzw. unteren Zweig:
  • Bei einem Phasenversatz ΔϕT zwischen den sende– und empfängerseitigen Trägersignalen kommt es neben einer Dämpfung des gewünschten Teilnehmers zusätzlich zu Übersprechen des zweiten Teilnehmers und damit zu nichtlinearen Verzerrungen:
 
 

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