ZSB–Amplitudenmodulation mit Modulationsgrad m ≤ 1 sowie
bestmöglich angepasste Hüllkurvendemodulation
wird nun der Einfluss von additiven Störungen – z.B. Rauschen – abgeschätzt. Verzerrungen jeglicher Art – beispielsweise bedingt durch einen nichtidealen Kanal oder die nichtperfekte Realisierung von Modulator und Demodulator – werden ausgeschlossen.
Die Grafik zeigt den Sinkenstörabstand 10 · lg ρυ abhängig von der logarithmierten Leistungskenngröße
Wie bereits inKapitel 2.2hergeleitet wurde, ergeben sich für den Synchrondemodulator (SD) in dieser doppelt–logarithmischen Darstellung die Winkelhalbierende (für m → ∞, ZSB–AM ohne Träger) bzw. hierzu parallel verschobene Gerade mit vertikalem Abstand 10 · lg (1 + 2/m2).
Bei Anwendung von Hülkurvendemodulation (HKD) sind folgende Unterschiede festzustellen:
HKD ist für m > 1 nicht sinnvoll, da dadurch starke nichtlineare Verzerrungen entstehen würden.
Die durchgehend gezeichneten Kurven für den HKD liegen stets unterhalb der für den SD gültigen gestrichelten Geraden, wenn man vom gleichen Modulationsgrad m ausgeht.
Ab einem gewissen Wert der Leistungskenngröße ξ sind die HKD–Kurven von den SD–Geraden innerhalb der Zeichengenauigkeit nicht mehr zu unterscheiden.
Mehr Informationen zu dieser Thematik finden Sie beispielsweise in[Kam 04].