Für die nachfolgenden Betrachtungen wird vorausgesetzt:
Cosinusförmiges Quellensignal q(t) der Frequenz fN mit Amplitude AN.
ZSB–AM mit Träger, Modulationsgrad m = AN/AT ≤ 1:
fU = fT – fN und fO = fT + fN bezeichnen die Frequenzen des unteren bzw. oberen Seitenbandes.
Verzerrender Kanal mit αT = HK(fT), αU =
HK(fU), αO =
HK(fO). Dann ist das Empfangssignal:
Idealer Hüllkurvendemodulator gemäß der Beschreibung in diesem Abschnitt.
Die nachfolgende Grafik zeigt von oben nach unten
die Spektren STP(f) und RTP(f) des äquivalenten TP–Signals, die als reell angenommen werden,
die äquivalenten Tiefpass–Signale sTP(t) und rTP(t) in der komplexen Ebene, und schließlich
die physikalischen Signale s(t) und r(t).
Die linke Bildhälfte zeigt die Senderseite für AN = 4 V und AT = 5 V ⇒ Modulationsgrad m = 0.8. Diese Bilder geben gleichzeitig die Verhältnisse am Empfänger bei idealem Kanal an.
In der rechten Hälfte sind unsymmetrische Kanalverzerrungen berücksichtigt mit den Dämpfungsfaktoren
αU = 1, αT = 0.8, αO = 0.5.
Die Bildbeschreibungen folgen auf den beiden nächsten Seiten.