Abschnitt: 2.3 Hüllkurvendemodulation
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Berücksichtigung von Kanalverzerrungen (1)

Für die nachfolgenden Betrachtungen wird vorausgesetzt:
  • Cosinusförmiges Quellensignal q(t) der Frequenz fN mit Amplitude AN.
  • ZSB–AM mit Träger, Modulationsgrad m = AN/AT ≤ 1:
  • fU = fTfN und fO = fT + fN bezeichnen die Frequenzen des unteren bzw. oberen Seitenbandes.
  • Verzerrender Kanal mit αT = HK(fT), αU = HK(fU), αO = HK(fO). Dann ist das Empfangssignal:
  • Idealer Hüllkurvendemodulator gemäß der Beschreibung in diesem Abschnitt.
Die nachfolgende Grafik zeigt von oben nach unten
  • die Spektren STP(f) und RTP(f) des äquivalenten TP–Signals, die als reell angenommen werden,
  • die äquivalenten Tiefpass–Signale sTP(t) und rTP(t) in der komplexen Ebene, und schließlich
  • die physikalischen Signale s(t) und r(t).

Die linke Bildhälfte zeigt die Senderseite für AN = 4 V und AT = 5 V   ⇒   Modulationsgrad m = 0.8. Diese Bilder geben gleichzeitig die Verhältnisse am Empfänger bei idealem Kanal an.
In der rechten Hälfte sind unsymmetrische Kanalverzerrungen berücksichtigt mit den Dämpfungsfaktoren αU = 1, αT = 0.8, αO = 0.5.
Die Bildbeschreibungen folgen auf den beiden nächsten Seiten.
 
 

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