Die Grafik auf dieser Seite zeigt die ZSB–AM–Signale für m = 0.5 und
m = 2. Aus dieser Darstellung erkennt man folgende Unterschiede:
Solange der Modulationsgrad m ≤ 1 ist, gilt für die Hüllkurve des Bandpass–Signals:
Hier ist mit dem Hüllkurvendemodulator eine ideale Demodulation möglich: υ(t) = q(t).
Dagegen gilt bei m > 1 folgender Zusammenhang:
Hier führt die Hüllkurvendemodulation stets zu
nichtlinearen Verzerrungen.Das Sinkensignal υ(t) wird nun auch neue Frequenzen beinhalten, die in q(t) nicht vorhanden waren.
Für den Gleichanteil (Erwartungswert) der Hüllkurve gilt:
Da nun dieser Gleichanteil E[a(t)] anstelle von AT durch den Hochpass entfernt wird, kommt es zusätzlich zu einer Pegelverschiebung.