Abschnitt: 2.3 Hüllkurvendemodulation
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Anwendung der Hüllkurvendemodulation bei m > 1

Die Grafik auf dieser Seite zeigt die ZSB–AM–Signale für m = 0.5 und m = 2. Aus dieser Darstellung erkennt man folgende Unterschiede:
  • Solange der Modulationsgrad m ≤ 1 ist, gilt für die Hüllkurve des Bandpass–Signals:
  • Hier ist mit dem Hüllkurvendemodulator eine ideale Demodulation möglich: υ(t) = q(t).
  • Dagegen gilt bei m > 1 folgender Zusammenhang:
Hier führt die Hüllkurvendemodulation stets zu nichtlinearen Verzerrungen. Das Sinkensignal υ(t) wird nun auch neue Frequenzen beinhalten, die in q(t) nicht vorhanden waren.
  • Für den Gleichanteil (Erwartungswert) der Hüllkurve gilt:
  • Da nun dieser Gleichanteil E[a(t)] anstelle von AT durch den Hochpass entfernt wird, kommt es zusätzlich zu einer Pegelverschiebung.
 
 

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