Abschnitt: 2.1 Zweiseitenband-Amplitudenmodulation
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Beschreibung im Zeitbereich (1)

Der Faltungssatz lautet mit der auf dieses Problem angepassten Nomenklatur:
Dieses Ergebnis stimmt auch dann noch, wenn die auf der letzten Seite getroffenen Einschränkungen (reellwertiges Spektrum Q(f), Trägerphase ϕT = 0) aufgehoben werden. Im Allgemeinen ergibt sich somit eine komplexwertige Spektralfunktion S(f).

Nach dieser Gleichung kann man zwei Modelle für die Zweiseitenband–Amplitudenmodulation angeben. Diese sind wie folgt zu interpretieren:
  • Das erste Modell beschreibt direkt den oben angegebenen Zusammenhang, wobei hier der Träger z(t) = cos(ωTt + ϕT) ohne Einheit angesetzt ist.
  • Das zweite Modell entspricht eher den physikalischen Gegebenheiten, nachdem jedes Signal auch eine Einheit besitzt. Sind q(t) und z(t) jeweils Spannungen, so ist im Modell noch eine Skalierung mit der Modulatorkonstanten KAM (Einheit: V–1) vorzusehen, damit auch das Ausgangssignal s(t) einen Spannungsverlauf darstellt.
  • Wählt man KAM = 1/AT, so sind beide Modelle gleich. Im Folgenden werden wir stets vom ersten, also dem einfacheren Modell ausgehen.
 
 

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