Für das gesamte Buch „ Modulationsverfahren” wird vorausgesetzt, dass das Quellensignal q(t) und das Sinkensignal υ(t) jeweils Analogsignale – also sowohlzeitkontinuierlichals auchwertkontinuierlich– seien. Damit ist aber noch nicht festgelegt, ob die eigentliche Übertragung analog oder digital erfolgt.
Die beiden Blockschaltbilder verdeutlichen die wesentlichen Unterschiede zwischen einem analogen und einem digitalen Nachrichtenübertragungssystem. Man erkennt:
Bei analoger Modulation ist das modulierende Signal q(t) immer ein Analogsignal und damit sowohl wert– als auch zeitkontinuierlich.
Dagegen ist bei digitaler Modulation das Eingangssignal qD(t)
des Modulators stets digital, also sowohl wertdiskret als auch zeitdiskret.
Bei digitaler Modulation eines Audio– oder Videosignals muss q(t) zunächst
A/D–gewandelt werden, was folgende Maßnahmen erfordert: Abtastung – Quantisierung – (PCM–)Codierung.
Während die Modulatoren der beiden Systeme durchaus gleich sein können, unterscheiden sich die Demodulatoren: Der obere liefert das analoge Signal υ(t), der untere das Digitalsignal υD(t).
Weiter erkennen wir aus obiger Grafik, dass nach der digitalen Übertragung eines Analogsignals – beispielsweise Audio oder Video – noch eine D/A–Wandlung erfolgen muss.