Abschnitt: 1.1 Zielsetzung von Modulation und Demodulation
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Analoge und digitale Modulationsverfahren (1)

Für das gesamte Buch „ Modulationsverfahren” wird vorausgesetzt, dass das Quellensignal q(t) und das Sinkensignal υ(t) jeweils Analogsignale – also sowohl zeitkontinuierlich als auch wertkontinuierlich – seien. Damit ist aber noch nicht festgelegt, ob die eigentliche Übertragung analog oder digital erfolgt.

Die beiden Blockschaltbilder verdeutlichen die wesentlichen Unterschiede zwischen einem analogen und einem digitalen Nachrichtenübertragungssystem. Man erkennt:
  • Bei analoger Modulation ist das modulierende Signal q(t) immer ein Analogsignal und damit sowohl wert– als auch zeitkontinuierlich.
  • Dagegen ist bei digitaler Modulation das Eingangssignal qD(t) des Modulators stets digital, also sowohl wertdiskret als auch zeitdiskret.
  • Bei digitaler Modulation eines Audio– oder Videosignals muss q(t) zunächst A/D–gewandelt werden, was folgende Maßnahmen erfordert: Abtastung – Quantisierung – (PCM–)Codierung.
  • Während die Modulatoren der beiden Systeme durchaus gleich sein können, unterscheiden sich die Demodulatoren: Der obere liefert das analoge Signal υ(t), der untere das Digitalsignal υD(t).
  • Weiter erkennen wir aus obiger Grafik, dass nach der digitalen Übertragung eines Analogsignals – beispielsweise Audio oder Video – noch eine D/A–Wandlung erfolgen muss.
 
 

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