Beispiel: Die Grafik zeigt in blau das niederfrequente Spektrum Q(f) mit der Bandbreite
BNF. Grün eingezeichnet ist der Dämpfungsverlauf aK(f) =
–ln |HK(f)| des Kanals, der bei diesem Beispiel in einem weiteren Bereich mit konstant
geringer Dämpfung günstige Eigenschaften zeigt.
Ockerfarben sehen Sie das Störleistungsdichtespektrum Φn(f), das wegen des thermischen
Rauschens im gesamten Frequenzbereich nicht verschwindet und um die Frequenz fSt
aufgrund äußerer Störungen besonders große Werte annimmt.
Diese Randbedingungen machen deutlich, dass man die Trägerfrequenz fT etwa so wählen
muss wie eingezeichnet, damit S(f) bestmöglich hinsichtlich Verzerrungen und Störungen/Rauschen übertragen werden kann. Es ergibt sich so ein Frequenzband ausreichender Qualität der Breite BHF = 2 · BNF.
Diese Verschiebung des Spektrums Q(f) um die Trägerfrequenz fT nach rechts – und aufgrund der
systemtheoretischen Betrachtungsweise beidseitiger Frequenzen auch nach links – beschreibt die Modulation.
Dagegen ist die Demodulation die Signalumsetzung in Gegenrichtung. Ausgehend vom Empfangsspektrum
R(f), das sich vom Sendespektrum S(f) aufgrund von Dämpfung und Rauschen zumindest geringfügig unterscheidet,
kommt man zur Spektralfunktion V(f) ≈ Q(f).