Geht man von binärer Übertragung mit NRZ–Rechteckimpulsen (Symboldauer T) und einem koaxialen Übertragungskanal aus, so ergibt sich das folgende Systemmodell:
Insbesondere ist zu beachten:
Bei einer Simulation lässt man zweckmäßigerweise die Laufzeit des Koaxialkabels außer Betracht. Dann gilt für den Empfangsgrundimpuls näherungsweise:
Das
thermische Rauschenist wegen der sehr guten Abschirmung der Koaxialkabel gegenüber anderen Störungen die dominante Störursache. n(t) ist gaußverteilt und weiß und wird durch die (zweiseitige) Rauschleistungsdichte N0/2 beschrieben.
Der weitaus größte Rauschanteil entsteht in der Eingangsstufe des Empfängers, so dass man n(t) zweckmäßigerweise an der Schnittstelle Kabel–Empfänger addiert:
Dieser Punkt ist auch deshalb sinnvoll, da alle entlang des Kabels akkumulierten Rauschstörungen durch den Kabelfrequenzgang HK(f) entscheidend gedämpft werden.