Zur Verdeutlichung dieses Sachverhaltes betrachten wir als Eingangssignal wieder die Summe zweier harmonischer Schwingungen:
Ist bei diesem Eingangssignal das Ausgangssignal in der Form
darstellbar und gilt gleichzeitig τ1 ≠
τ2, so liegen ausschließlich Phasenverzerrungen vor. Die beidenPhasenlaufzeitenτ1 ≠
τ2 können aus dem Phasenverlauf in Radian ermittelt werden:
Beispiel: Die Grafik zeigt das mit der Periodendauer T0 periodische Signal
sowie das mit den Laufzeiten τ1 = 0.7 ms und τ2 = 0.3 ms phasenverzerrte Signal. Man erkennt deutlich die Auswirkungen der Phasenverzerrungen.
Mit τ1 = τ2 = τ ergäbe sich das verzerrungsfreie Signal y(t) = x(t – τ).
Mit dem folgenden Berechnungstool können auch die Phasenverzerrungen visualisiert werden.