Abschnitt: 2.3 Lineare Verzerrungen
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Dämpfungsverzerrungen

Wir betrachten im Folgenden als Eingangssignal die Summe zweier harmonischer Schwingungen:
Ist dann das Ausgangssignal in der Form
darstellbar und gilt gleichzeitig α1α2, so liegen ausschließlich Dämpfungsverzerrungen vor.
Die Dämpfungskonstanten α1 und α2 können aus dem Amplitudengang |H(f)| ermittelt werden:
Ist der Dämpfungsverlauf a(f) in Neper gegeben, so gilt gleichermaßen (1 dB entspricht 0.1155 Np):
Hinweis: Bei manchen Fonts das „a” von „α” (alpha) nur schwer zu unterscheiden.
Beispiel: Die Grafik zeigt das mit T0 = 1 ms periodische Eingangssignal
sowie das mit α1 = 0.2 und α2 = 0.5 dämpfungsverzerrte Signal y(t). Man erkennt die signifikanten Auswirkungen dieser Dämpfungsverzerrungen.

Mit α1 = α2 = α würde sich dagegen das verzerrungsfreie Signal y(t) = α · x(t) ergeben, aus dem durch Verstärkung um 1/α das ursprüngliche Signal x(t) wieder hergestellt werden könnte.
Mit dem folgenden Berechnungstool können unter Anderem Dämpfungsverzerrungen visualisiert werden.
Nähere Informationen finden Sie in der Animation selbst unter dem Menüpunkt „Erläuterung”.
 
 

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