Beispiel: Am Eingang eines LZI–Systems liegt das Signal x(t) mit dem rein reellen Spektrum X(f) an (blaue Kurve). Das gemessene Ausgangsspektrum
Y(f) – in der unteren Grafik rot markiert – ist bei Frequenzen kleiner als 2 kHz größer als X(f) und besitzt im Bereich um 2 kHz eine steilere Flanke. Oberhalb von 2.8 kHz hat das Signal y(t) keine Spektralanteile.
Die grünen Kreise markieren einige Messpunkte des ebenfalls reellen Frequenzgangs H(f) = Y(f)/X(f).
Bei niedrigen Frequenzen ist H(f) > 1, das heißt, in diesem Bereich wirkt das LZI–System verstärkend. Der Flankenabfall von H(f) verläuft ähnlich wie der von Y(f), ist aber nicht identisch mit diesem.